Wissenswertes über den Überwachungsspiegel

  • November 28, 2019

Als Überwachungsspiegel oder Beobachtungsspiegel werden nach außen gewölbte, reflektierende Spiegeloberflächen bezeichnet. Im Vergleich zu konventionellen Spiegeln, wie man sie aus Waschräumen oder Badezimmern kennt, werfen die konvex gewölbten Spiegel dieses einfallende Licht keinesfalls parallel zurück. Stattdessen wirken sie wie eine Weitwinkellinse. Aufgrund dessen erhält der Betrachter Einblick in Bereiche, welche nicht in der unmittelbaren Sichtachse liegen, sondern weit über den gewöhnlichen Reflexionswinkel von ebenen Spiegeln hinausgehen. Anrwendung finden Beobachtungsspiegel bei der Diebstahlsicherung und Alarmtechnik, der Sicherung von Verkehrswegen, der Unfallprävention sowie bei der Kontrolle und Inspektion von schwer zugänglichen Bereichen.

Funktionsprinzip beim Überwachungsspiegel

Einsatz bei schwer einsehbaren Situationen

Die Oberfläche vom Beobachtungsspiegel ist konvex gewölbt, damit ein Weitwinkeleffekt erzielt wird. Physikalisch geht es um einen divergenten Strahlengang vom Licht. Das bedeutet, dass beim konvexen Überwachungsspiegel an der Oberfläche die Zerstreuung des parallel einfallenden Lichts erfolgt und nach der Reflexion die Strahlenbündel auseinanderstreben. Durch das reflektierte Licht wird ein virtuelles Bild wiedergegeben, welches zwar aufrecht steht, allerdings verkleinert ist. Aufgrund des divergenten Lichts kommt ein Weitwinkeleffekt zustande, der es möglich macht, dass man mit dem konvexen Spiegel um die Ecke schaut und ein größeres Beobachtungsfeld einsieht im Gegensatz zum konventionellen Modell. Das Bild wird jedoch wegen des Strahlengangs verzerrt und etwas kleiner dargestellt.

Anwendungsgebiete beim Überwachungsspiegel

Der Überwachungsspiegel findet überall dort Verwendung, wo man aus Sicherheitsgründen gut um die Ecke sehen muss. Diesen Effekt wird man vielleicht vom Verkehrsspiegel an einer unübersichtlichen Straßenmündung oder vom Rückspiegel im Fahrzeug kennen. Gerade in den Supermärkten und Kaufhäusern kommt der Beobachtungsspiegel zur Diebstahlprävention sowie in den industriellen Fertigungsbereichen zur Steigerung der Betriebssicherheit zum Einsatz. Weil durch diese Spiegel in bestimmte Bereiche Einblick genommen werden kann, zu welchen kein unmittelbarer Blickkontakt besteht, ist es möglich, diese besonders gut zur unbemerkten Kontrolle von großen Verkaufsflächen zu nutzen. Man nutzt Beobachtungsspiegel auch in Bürokomplexen oder öffentlichen Gebäuden mit langen Fluren zur Sicherung des Personenverkehrs. Die Spiegel schaffen speziell bei rechtwinklig abknickenden Gängen Übersicht und können unangenehme Zusammenstöße verhindern. Selbst in den Lagern mit viel Staplerverkehr ist es möglich, dass kugelförmige Beobachtungsspiegel dabei helfen, in kreuzende Fahrwege Einsicht zu bekommen und die Unfallgefahr zu minimieren.

Bauformen beim Überwachungsspiegel

Es sind zwei grundlegende Bauarten der Überwachungsspiegel erhältlich: Zum einen die Spiegel, welche in ein Gehäuse gefasst und an ebenen Flächen, Wänden, Trägern, Säulen oder Teleskopstangen befestigt werden. Diese Ausführungen eignen sich insbesondere zur Kontrolle von bestimmten Bereichen oder Flächen, welche in einem ungünstigen Blickwinkel liegen. Außerdem werden sie zur Sichtkontrolle von schwer zugänglichen Bereichen, wie verwinkelte Maschinenkomplexe oder Fahrzeugunterböden eingesetzt. Zum anderen besteht die Möglichkeit, ebenso Panoramaspiegel zu wählen. Diese halbkugelförmigen Modelle werden an der Decke montiert und ermöglichen einen Beobachterwinkel von 360 Grad. Deswegen finden sie häufig in Kreuzungsbereichen von Werkhallen oder Lagern Verwendung. Die Panoramaspiegel gibt es ebenfalls als Viertel- und Achtelkugel, damit man in abknickende Flure und T-Kreuzungen besser einsehen kann.

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